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Der Glaube an die eine und heilige Kirche

· Grußworte von Papst Franziskus bei der Generalaudienz am 27. August ·

Am heutigen Mittwoch, 27. August, setzte der Papst die Katechesereihe über die Kirche fort. Ein Mitarbeiter der deutschsprachigen Abteilung des Staatssekretariats trug folgende Zusammenfassung vor:

Liebe Brüder und Schwestern, im Credo bekennen wir unseren Glauben an die eine und heilige Kirche. Die Kirche ist eine, weil sie ihren Ursprung im dreifaltigen Gott hat, der ein Geheimnis der Einheit und der vollkommenen Teilhabe ist. Die Kirche ist heilig, weil sie auf Jesus Christus aufbaut und durch den Heiligen Geist belebt wird. Sie ist erfüllt von Gottes Liebe und seinem Heil. Zugleich besteht sie aus Sündern. 

Diese sind immer wieder aufgerufen, zu Christus umzukehren und die Einheit und Heiligkeit, die von Gott kommen, zu leben. Jesus hat kurz vor seinem Leiden dafür gebetet, dass wir eins seien mit ihm und untereinander (vgl. Joh 17,21). Die ersten Christen unterschieden sich von ihrer Umgebung darin, dass sie »ein Herz und eine Seele« waren (Apg 4,32). Der Apostel Paulus erinnert seine Gemeinden, dass sie »in einen einzigen Leib aufgenommen« (1 Kor 12,13) sind. Innerhalb einer christlichen Gemeinschaft ist daher die Entzweiung eine der schwersten Sünden, der wir uns vor Christus und der ganzen Kirche schuldig machen. Wir haben keine Einheit mit ihm und untereinander, wenn wir nicht immer wieder bereit sind, unseren Egoismus abzulegen. Darin liegt die Heiligkeit der Kirche: sich selbst als Bild Gottes wiederzuerkennen, das von seiner Barmherzigkeit und Gnade erfüllt ist.

Der Heilige Vater grüßte die deutschsprachigen Pilger auf Italienisch. Anschließend wurde folgende deutsche Übersetzung der Grüße vorgelesen:

Einen herzlichen Gruß richte ich an die Pilger und Besucher deutscher Sprache. Heute begrüße ich besonders die Schüler aus Lennestadt und die Jugendlichen des Feriencamps in Ostia. Danke, dass ihr so zahlreich gekommen seid. Vertraut auf Christus, auf die Wahrheit seines Wortes und die Kraft seiner Gnade. Er wird euch auf allen Wegen begleiten!

In den Grußworten an die italienischen Pilger erinnerte Papst Franziskus an den Gedenktag der heiligen Monika, der am heutigen 27. August begangen wird. Er sagte:

Abschließend wende ich mich an die jungen Menschen, die Kranken und die Neuvermählten. Heute begehen wir den Gedenktag der heiligen Monika, der Mutter von Augustinus. Möge ihre Liebe zum Herrn für euch, liebe Jugendliche, ein Hinweis sein, Gott in den Mittelpunkt eures Lebens zu stellen. Sie möge euch, liebe Kranke, ermutigen, den Momenten des Leidens voller Glauben zu begegnen. Und euch, liebe Neuvermählte, möge sie dazu inspirieren, die Kinder, die der Herr euch schenken wird, christlich zu erziehen.

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