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Der Dienst der Barmherzigkeit

· Grußworte von Papst Franziskus bei der Generalaudienz am 10. September ·

Am Mittwoch, 10. September, setzte Papst Franziskus seine Katechesereihe über die Kirche fort. Ein Mitarbeiter der deutschsprachigen Abteilung des Staatssekretariats trug folgende Zusammenfassung vor:

Liebe Brüder und Schwestern, am vergangenen Mittwoch war das Thema unserer Betrachtung, dass die Kirche unsere Mutter ist. Heute wollen wir unseren Blick darauf richten, wie die Mutter Kirche uns die Barmherzigkeit lehrt.

Ein guter Erzieher bringt seinen Schülern das Wesentliche bei. Dazu gehört nach dem Beispiel Jesu die Barmherzigkeit: »Seid barmherzig, wie es auch euer Vater ist« (Lk 6,36). Wie Christus lehrt die Mutter Kirche nicht nur die Barmherzigkeit, sondern sie lebt sie auch vor: Hungernde speisen, Dürstenden zu trinken geben, Nackte bekleiden. Das tut die Kirche beispielhaft in zahlreichen Heiligen. Durch viele Männer und Frauen erweist die Mutter Kirche an den Kranken den Dienst der Barmherzigkeit. Ebenso ist die Kirche den Gefangenen nahe. Denn die Barmherzigkeit Gottes kann das Herz und das Leben eines Menschen verwandeln und ihm einen Neuanfang in der Gesellschaft ermöglichen. Die Kirche begleitet – darauf weist eindrucksvoll das Beispiel der seligen Mutter Teresa von Kalkutta hin – die Sterbenden. Der Dienst der Kirche zeigt, dass die Barmherzigkeit Gottes sowohl dem Scheidenden als auch den Hinterbliebenen den Frieden schenkt.

Der Heilige Vater grüßte die deutschsprachigen Pilger auf Italienisch. Anschließend wurde folgende deutsche Übersetzung der Grüße vorgelesen:

Einen herzlichen Gruß richte ich an alle Pilger deutscher Sprache. Liebe Freunde, danken wir dem Herrn für die Gnade, die Kirche als Mutter zu haben. Sie lehrt uns den Weg der Barmherzigkeit und den Weg des Lebens. Gott segne euch alle.

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17. Dezember 2018

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