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In den japanischen Katakomben

· Die Christen versteckten sich während der Christenverfolgung in Taketa Bislang wurden acht in den Fels gehauene Kapellen entdeckt ·

Ein vom hl. Franz Xaver in Oita getaufter Samurai zog sich nach Taketa zurück, und angeregt durch sein Beispiel begannen viele Bauern dieses Ortes, ihm im Glauben nachzufolgen. 

Anfangs bekehrten sich über zweihundert Menschen zum Christentum, und so wurde Taketa sehr schnell zu einem der Orte mit dem größten christlichen Bevölkerungsanteil von ganz Japan: bei einer Bevölkerung von vierzigtausend Menschen entschieden sich ganze dreißigtausend für die neue Religion. Aber alles wurde anders, als die Christenverfolgungen einsetzten. Viele waren, um ihre Haut zu retten, gezwungen, sich für den Buddhismus zu entscheiden, andere – es wird davon ausgegangen, dass es ungefähr die Hälfte war –gingen als Christen in den Untergrund. Die Wälder, die die Stadt umgaben, verwandelten sich bald in Verstecke, in denen die Gläubigen ihren Glauben heimlich ausüben konnten. In den Bergen wurden kleine Höhlen gegraben, in denen es möglich war, zusammenzukommen und zu beten. Bis heute sind acht dieser Kapellen entdeckt worden, und Cristian Martini Grimaldi erzählt die Details eines bewegenden Besuches.

Von Cristian Martini Grimaldi

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19. September 2019

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