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An den Gott des Lebens glauben

· Grußworte von Papst Franziskus bei der Generalaudienz am 29. März ·

In der Generalaudienz am Mittwoch, 29. März, setzte Papst Franziskus seine Katechesereihe über die christliche Hoffnung fort. Ein Mitarbeiter der deutschsprachigen Abteilung des Staatssekretariats trug folgende Zusammenfassung vor:

Liebe Brüder und Schwestern, der Apostel Paulus lädt uns ein, den Blick auf die enge Beziehung zwischen Glauben und Hoffnung zu richten. Im Römerbrief macht er das am Beispiel des Abraham deutlich. Abraham vertraut gegen jede menschliche Erfahrung der Verheißung Gottes, ihm noch im Alter Nachkommen zu schenken. Der Herr nennt ihn »Vater vieler Völker«, und Abraham ist »fest davon überzeugt, dass Gott die Macht besitzt, zu tun, was er verheißen hat« (Röm 4,21). Seine große Hoffnung gründet im Glauben an den Gott des Lebens und ist deshalb fähig, über jede menschliche Erwartung hinauszugehen. Sie weicht nicht einmal vor dem Tod zurück, weil sie sich vom Gott der Auferstehung und des Lebens angesprochen weiß. Insofern ist Abraham Vorbote einer neuen Menschheit, die von Jesus Christus aus Sünde und Tod errettet ist und zum barmherzigen Vater geführt wird, der sie mit offenen Armen empfängt.

Der Papst grüßte die deutschsprachigen Pilger auf Italienisch. Anschließend wurde folgende deutsche Übersetzung der Grüße vorgelesen:

Einen herzlichen Gruß richte ich an die Pilger und Besucher deutscher Sprache. Gebt eurer Hoffnung Nahrung durch den täglichen Kontakt mit Christus im Gebet, beim Lesen der Heiligen Schrift und in den Werken der Liebe. Nutzt gut diese Fastenzeit, um den Glauben an den Gott des Lebens zu erneuern. Der Herr beschütze euch und eure Familien.

In italienischer Sprache begrüßte der Papst eine irakische Delegation und forderte einen besseren Schutz der Zivilbevölkerung:

Ich freue mich, die irakische Delegation führender Vertreter verschiedener Religionsgemeinschaften in Begleitung von Seiner Eminenz Kardinal Tauran, Präsident des Päpstlichen Rats für den Interreligiösen Dialog, zu begrüßen. Der Reichtum der geliebten irakischen Nation liegt gerade in diesem Mosaik, das die Einheit in der Verschiedenheit, die Kraft in der Gemeinschaft, das Wohlergehen in der Harmonie darstellt. Liebe Brüder, ich ermutige euch, auf diesem Weg weiterzugehen, und lade euch zum Gebet ein, damit der Irak in Versöhnung und Eintracht zwischen seinen verschiedenen ethnischen und religiösen Komponenten Frieden, Einheit und Wohlergehen findet. Mein Gedanke geht an die Zivilbevölkerung, die in den westlichen Stadtvierteln von Mosul eingeschlossen ist, und an alle durch den Krieg Vertriebenen, denen ich mich im Leid verbunden fühle durch das Gebet und die geistliche Nähe. Während ich meinen tiefen Schmerz über die Opfer des blutigen Krieges zum Ausdruck bringe, erneuere ich meinen Appell an alle, sich als dringende und zwingende Pflicht mit ganzer Kraft für den Schutz der Zivilpersonen einzusetzen.

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19. Dezember 2018

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