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​Dem Herrn die Tür öffnen

· ​Grußworte von Papst Franziskus bei der Generalaudienz am 18. November ·

Papst Franziskus sprach in der Generalaudienz vom Mittwoch, 18. November, erneut über das Thema der Familie. Ein Mitarbeiter der deutschsprachigen Abteilung des Staatssekretariats trug folgende Zusammenfassung vor:

Liebe Brüder und Schwestern, nur noch wenige Wochen trennen uns vom Beginn des Heiligen Jahres der Barmherzigkeit. Die offene Tür der Barmherzigkeit Gottes will uns reumütige Sünder empfangen und uns Gnade und Verzeihung gewähren. Wir müssen nur den Mut aufbringen, die Schwelle zu überschreiten. Nicht zuletzt die Bischofssynode hat die Männer und Frauen, die Familien, die ganze Kirche ermuntert, sich in dieser offenen Tür zu begegnen. Zudem sind wir als Kirche eingeladen, gemeinsam mit Jesus hinauszugehen, um den Menschen, die manchmal unentschlossenen sind und sich verirrt haben, auf dem Weg entgegenzugehen. Besonders sind die christlichen Familien angesprochen, dem Herrn die Tür zu öffnen, der Einlass erbittet, um seinen Segen und seine Freundschaft zu bringen. Die Tür hat die Aufgabe, die Hausbewohner zu schützen. Sie darf aber nicht abweisend sein. Eine Tür sagt sehr viel über das Haus aus. Die Öffnung der Tür erfordert eine aufmerksame Entscheidung und sollte zugleich von einem großen Vertrauen geleitet sein. Wir sind die Türhüter der Tür Gottes, die Jesus ist. Der Wärter hört die Stimme des Herrn; er öffnet und lässt die Schafe herein, die der Gute Hirte führt, auch jene, die sich in den Wäldern verirrt hatten. Die Kirche ist gleichsam die Pförtnerin des Hauses des Herrn, die immer wieder auf die Stimme Jesu Christi hört.

Der Heilige Vater grüßte die deutschsprachigen Pilger auf Italienisch. Anschließend wurde folgende deutsche Übersetzung der Grüße vorgelesen:

Einen herzlichen Gruß richte ich an alle Pilger deutscher Sprache. Liebe Freunde, eine ungastliche Kirche und eine in sich verschlossene Familie demütigen das Evangelium und verhärten die Welt. Der Heilige Geist begleite euch mit seinem Licht auf euren Wegen.

In italienischer Sprache sagte der Papst:

Übermorgen wird der Internationale Tag der Kinderrechte begangen. Es ist eine Pflicht, die Kinder zu schützen und ihr Wohl jedem anderen Kriterium voranzustellen, damit sie niemals Formen der Sklaverei und der Misshandlung sowie Formen der Ausbeutung unterworfen werden. Ich wünsche, dass die internationale Gemeinschaft aufmerksam über die Lebensbedingungen der Kinder wachen möge, insbesondere dort, wo sie der Rekrutierung durch bewaffnete Gruppen ausgesetzt sind, und dass sie den Familien helfen möge, allen Mädchen und Jungen das Recht auf Schule und Ausbildung zu garantieren.

Weiter begeht die Kirche am 21. November den Gedenktag Unserer Lieben Frau in Jerusalem. Bei diesem Anlass danken wir dem Herrn für das Geschenk der Berufung von Männern und Frauen, die in den Klöstern und Einsiedeleien ihr Leben Gott geweiht haben. Damit die Klausurgemeinschaften ihre wichtige Sendung im Gebet und in tätiger Stille erfüllen können, wollen wir es ihnen nicht an unserer geistlichen und materiellen Nähe fehlen lassen.

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19. Juli 2018

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