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Das Sakrament der Weihe

· Grußworte von Papst Franziskus bei der Generalaudienz am Mittwoch, 26. März ·

Vatikanstadt.Am 26. März sprach Papst Franziskus bei der Generalaudienz über das Sakrament der Weihe. Ein Mitarbeiter der deutschsprachigen Abteilung des Staatssekretariats trug die folgende Zusammenfassung vor:

Liebe Brüder und Schwestern, in der heutigen Katechese geht es um das Sakrament der Weihe, das sich in drei Stufen – Bischofs-, Priester- und Diakonenweihe – gliedert. Im Weiheamt bleibt der Heil spendende Christus als einziger Meister und Hirte durch alle Zeiten hindurch gegenwärtig.

Diejenigen, die geweiht werden, sind in Christus zugleich Vorsteher der Gemeinde. Sie sollen ihre Autorität allerdings immer als Dienst und Hingabe verstehen, denn auch der Herr selbst ist nicht gekommen »um sich dienen zu lassen, sondern um zu dienen und sein Leben hinzugeben … für viele« (Mt 20,28). Eine weitere Eigenschaft des Weiheamtes ist die leidenschaftliche Liebe des Priesters für die Kirche. Der Geweihte schenkt sich ganz der Kirche hin, er liebt sie mit ganzem Herzen. Jeder Bischof, Priester und Diakon soll schließlich ein Mann sein, der das Geschenk, das ihm gegeben wurde, nicht vernachlässigt, sondern es sich immer gegenwärtig hält. Er soll ein Mann sein, der in besonderer Gemeinschaft mit dem Herrn lebt. Diese Freundschaft nährt er mit dem Gebet, der Schriftlesung, der täglichen Messfeier und dem regelmäßigen Empfang des Bußsakraments. Der Priester wird sich stets dem Herrn anvertrauen. Sein Gottvertrauen ist seine Stärke. Und darin soll er seiner Gemeinde ein Beispiel sein.

Der Heilige Vater grüßte die deutschsprachigen Pilger auf Italienisch. Anschließend wurde folgende deutsche Übersetzung der Grüße vorgelesen:

Ein herzliches Willkommen sage ich den Pilgern aus den Ländern deutscher Sprache. Heute wollen wir besonders für alle Bischöfe, Priester und Diakone der Kirche beten. Der Herr schenke uns immer wahre Hirten nach seinem Herzen. Gott segne euch!

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