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Das Sakrament der Krankensalbung

· Grußworte von Papst Franziskus bei der Generalaudienz am 26. Februar ·

Am heutigen Mittwoch sprach der Papst über das Sakrament der Krankensalbung. Ein Mitarbeiter der deutschsprachigen Abteilung des Staatssekretariats trug folgende Zusammenfassung vor:

Liebe Brüder und Schwestern, heute wollen wir über die Krankensalbung sprechen. Das Gleichnis vom Barmherzigen Samariter bringt in schöner Weise Grundgedanken dieses Sakraments zum Ausdruck. Immer, wenn jemand die Krankensalbung empfängt, begegnet er in der Gestalt des Priesters Christus selbst. 

Er ist der wahre Barmherzige Samariter, der mit Öl und Wein gleichsam alle Wunden des Kranken versorgt und ihm Gnade, Liebe und Heilung – von der Sünde und manchmal auch von körperlichen Gebrechen – schenkt. Schließlich bringt der Samariter den Kranken in eine Herberge, die ein Bild für die Kirche ist, damit die Gemeinschaft der Gläubigen für ihn weiter sorge. Der Auftrag zur Salbung der Kranken ist deutlich im Jakobusbrief überliefert und zeigt uns, dass die Spendung dieses Sakraments bereits auf die Lehre und Praxis der Apostel zurückgeht. In der Krankensalbung setzt sich die Liebe des Herrn für die Kranken und Leidenden bis in unsere Zeit fort. Es tut gut, zu wissen, dass wir im Leid der Krankheit und selbst im Sterben nicht allein sind. Im Sakrament der Krankensalbung zeigt uns der Herr, dass er unter uns ist und uns nichts von seiner Liebe scheiden kann.

Der Heilige Vater grüßte die deutschsprachigen Pilger auf Italienisch. Anschließend wurde folgende deutsche Übersetzung der Grüße vorgelesen:

Herzlich begrüße ich die Brüder und Schwestern aus den Ländern deutscher Sprache. Liebe Freunde, habt keine Scheu, für die Kranken die Priester zu rufen, damit sie ihnen die Krankensalbung spenden. So wird ihnen der Heiland und Herr des Lebens mit seiner Gnade nahe sein. Gott segne euch.

In italienischer Sprache rief der Heilige Vater zu Frieden und Eintracht in Venezuela auf. Er sagte:

Mit großer Sorge verfolge ich, was in diesen Tagen in Venezuela geschieht. Ich hoffe von Herzen, dass Gewalt und Feindseligkeiten so schnell wie möglich aufhören und dass das ganze venezolanische Volk – angefangen bei den Verantwortlichen in der Politik und in den Institutionen – sich dafür einsetzt, die Versöhnung zu fördern durch gegenseitige Vergebung und einen aufrichtigen Dialog, der unter Achtung der Wahrheit und der Gerechtigkeit in der Lage ist, konkrete Themen für das Gemeinwohl in Angriff zu nehmen. Unter Zusicherung meines beständigen Gebets insbesondere für jene, die in den Auseinandersetzungen ihr Leben verloren haben, und für ihre Familien, lade ich alle Gläubigen ein, die mütterliche Fürsprache Unserer Lieben Frau von Coromoto anzurufen und zu Gott zu beten, damit das Land bald Frieden und Eintracht wiedererlangen kann.

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19. Juli 2018

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