Hinweis

Diese Website verwendet Cookies
Ein Cookie ist eine kleine Textdatei, die dazu beiträgt, Ihren Besuch auf unserer Website zu verbessern. Mit dem Navigieren auf den Seiten dieser Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu unseren Cookie-Richtlinien finden Sie in den Nutzungsbedingungen.

Das Sakrament der Buße und der Versöhnung

· Grußworte von Papst Franziskus bei der Generalaudienz am 19. Februar ·

Am heutigen Mittwoch sprach der Papst über das Sakrament der Buße und der Versöhnung. Ein Mitarbeiter der deutschsprachigen Abteilung des Staatssekretariats trug folgende Zusammenfassung vor:

Liebe Brüder und Schwestern, das neue Leben in Christus, das wir durch die Sakramente der christlichen Initiation empfangen haben, kann durch die Gebrechlichkeit der menschlichen Natur geschwächt, ja durch die Sünde sogar verloren werden. Daher hat Christus der Kirche, die sein Heilswerk fortsetzt, die beiden Sakramente der Heilung gegeben: das Bußsakrament und die Krankensalbung. Im Sakrament der Buße und der Versöhnung erlangen wir die Vergebung der Sünden.

Diese ist nicht Frucht unseres Mühens, sondern Gabe des Heiligen Geistes, der uns in die Barmherzigkeit und Gnade eintaucht, die vom geöffneten Herzen des gekreuzigten und auferstandenen Christus ausströmt. Dies geschieht in der Gemeinschaft der Gläubigen, der Kirche, wo der Heilige Geist gegenwärtig ist. Daher genügt es nicht, den Herrn bloß still im Herzen um Vergebung zu bitten. Es ist notwendig, die eigenen Sünden dem Diener der Kirche zu beichten. Der Priester vertritt dabei nicht nur Gott, sondern die Gemeinschaft der Kirche, die dem Beichtenden Versöhnung schenkt und ihn auf dem Weg der Umkehr begleitet. Allzu oft vergessen wir dieses Sakrament oder schieben es beiseite – aus Bequemlichkeit, aus Scham oder wegen eines fehlenden Sündenbewusstseins, dem ein mangelndes Gottesbewusstsein zugrunde liegt. Wir machen uns selbst zum Maß der Dinge, verschließen uns gegenüber Gott und den Mitmenschen, und unser Gewissen stirbt letztlich ab. Nutzen wir hingegen häufiger den Schatz, den der Herr seiner Kirche im Bußsakrament anvertraut hat.

Der Heilige Vater grüßte die deutschsprachigen Pilger auf Italienisch. Anschließend wurde folgende deutsche Übersetzung der Grüße vorgelesen:

Ein herzliches Willkommen sage ich den Pilgern aus den Ländern deutscher Sprache. Im Sakrament der Buße und der Versöhnung erfahren wir Gottes barmherzige Liebe, die uns Kraft zur Umkehr und zum neuen Leben gibt. Gehen wir vertrauensvoll zur Beichte, damit uns die göttliche Liebe erneuere und uns mit Gott, mit uns selber und mit den Mitmenschen versöhne. Von Herzen segne ich euch alle.

In italienischer Sprache versicherte der Heilige Vater das ukrainische Volk seiner Nähe und forderte zur Beendigung der Gewalt auf. Er sagte:

Mit großer Sorge verfolge ich, was in diesen Tagen in Kiew geschieht. Ich versichere das ukrainische Volk meiner Nähe und bete für die Opfer der Gewalt, für ihre Familien und für die Verletzten. Ich lade alle Beteiligten ein, von jeglicher Gewalt abzulassen und die Eintracht und den Frieden im Land zu suchen.

Druckausgabe

 

LIVE

St. Peter’s Square

21. Januar 2018

VERWANDTE NACHRICHTEN