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Das österliche Triduum im Jahr der Barmherzigkeit

· ​Grußworte von Papst Franziskus bei der Generalaudienz am 23. März ·

In der Generalaudienz vom Mittwoch, 23. März, sprach Papst Franziskus über die drei österlichen Tage. Ein Mitarbeiter der deutschsprachigen Abteilung des Staatssekretariats trug folgende Zusammenfassung vor:

Liebe Brüder und Schwestern, das österliche Triduum – Gründonnerstag, Karfreitag und Karsamstag – erscheint in diesem Heiligen Jahr der Barmherzigkeit in einem besonderen Licht. Es führt uns wieder neu das Geheimnis der grenzenlosen Liebe Gottes vor Augen, der sich wirklich völlig an jeden von uns verschenkt. Am Gründonnertag offenbart Jesus durch die Fußwaschung und in der Eucharistie die Liebe, die sich in den Dienst stellt.

Er gibt sich uns als Nahrung und ermutigt uns, diese Speise gleichfalls mit anderen zu teilen, auf dass eine wahre Gemeinschaft des Lebens entstehe unter allen, die bedürftig sind. Der Karfreitag ist der höchste Ausdruck seiner Liebe. Jesus gibt sein Leben für das Heil der Welt hin. Seine Liebe erstreckt sich über alle Zeiten und jeden Ort. Sie ist eine unerschöpfliche Quelle des Heils für uns alle, die wir nach echter Liebe dürsten. Und wenn Gott uns im Tod Jesu seine höchste Liebe gezeigt hat, können und sollen auch wir, neu geboren im Heiligen Geist, einander lieben. Der Karsamstag schließlich ist der Tag des Schweigens. Jesus im Grab teilt mit der Menschheit das Los des Todes. Es ist ein Schweigen, das die Solidarität mit den Verlassenen zum Ausdruck bringt. Gott schweigt, aber aus Liebe. Dieser Tag wird für uns zur Erwartung des ewigen Lebens. Als geliebte Kinder hoffen wir auf das Wort des Herrn, der uns zum Ostermorgen führen will. Im Licht und in der Freude von Ostern erstrahlt uns das Geheimnis der Liebe und Barmherzigkeit Gottes in seiner ganzen Tiefe.

Der Heilige Vater grüßte die deutschsprachigen Pilger auf Italienisch. Anschließend wurde folgende deutsche Übersetzung der Grüße vorgelesen:

Einen herzlichen Gruß richte ich an die Brüder und Schwestern deutscher Sprache, besonders an die Gruppe der jungen Teilnehmer der Wallfahrt des Regnum Christi. Wir vertrauen darauf, dass Jesus im Leben eines jeden von uns gegenwärtig ist; deshalb wollen auch wir den Leidenden und Bedürftigen nahe sein. Frohe Ostern.

In italienischer Sprache gedachte der Papst der Opfer des Anschlags von Brüssel. Er sagte:

Mit schmerzerfülltem Herzen habe ich die traurigen Nachrichten der gestrigen Terroranschläge in Brüssel verfolgt, die zahlreiche Opfer und Verletzte gefordert haben. Ich versichere die Bevölkerung Belgiens, alle Angehörigen der Opfer sowie alle Verletzten meines Gebetes und meiner Nähe. Erneut appelliere ich an alle Menschen guten Willens, sich in der einstimmigen Verurteilung dieser grausamen Scheußlichkeiten zu vereinen, die nur Tod, Schrecken und Entsetzen verursachen. Alle bitte ich, im Gebet auszuharren und in der jetzigen Karwoche den Herrn auf die Fürsprache Mariens zu bitten, die trauernden Herzen zu trösten und die Herzen jener zu bekehren, die ein grausamer Fundamentalismus blind gemacht hat. Beten wir: »Gegrüßet seist du Maria…« Jetzt wollen wir in der Stille für die Toten, für die Verletzten, für die Familienangehörigen und für das ganze belgische Volk beten.

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