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Das Leiden Jesu zeigt die unermessliche Liebe Gottes zu den Menschen

· Grußworte von Papst Franziskus bei der Generalaudienz am 16. April ·

Am heutigen Mittwoch, 16. April, sprach der Heilige Vater über die Liturgie der Karwoche. Ein Mitarbeiter der deutschsprachigen Abteilung des Staatssekretariats trug folgende Zusammenfassung vor:

Liebe Brüder und Schwestern, in der Liturgie dieser Karwoche betrachten wir wieder die verschiedenen Momente des Leidens und Sterbens unseres Herrn Jesus Christus.

Er hat zu diesem Weg von sich aus Ja gesagt und die Erniedrigung und Entblößung sowie den Tod auf sich genommen, ja den Tod am Kreuz, die schlimmste Form der Hinrichtung, die eigentlich für Sklaven und Schwerverbrecher, die nicht dem Volk Israel angehörten, bestimmt war. Der Sohn Gottes scheint uns am Kreuz wie ein Besiegter. Wir sehen keinen triumphalen Sieger über das Böse in der Welt. Das Leiden und Sterben Jesu zeigen vielmehr die unermessliche Liebe Gottes zu den Menschen, zu jedem von uns. In seinem irdischen Leben hat Jesus geheilt und getröstet, hat vergeben und den Armen die Frohe Botschaft gebracht. Er wollte dem allen höchsten Ausdruck geben, indem er sich erniedrigte und dieses Scheitern aus Liebe annahm. Alles, was er früher vollbracht hatte, ist in diesem Licht seiner völligen Hingabe zu sehen. Dies ist der Königsweg, auf dem Gott unser Heil schafft, der aber gar nicht zu unseren menschlichen Kategorien passt, sie vielmehr umstürzt. Der Herr ruft uns, ihm auf diesem Weg zu folgen. Er macht uns unsere Grenzen bewusst und lädt uns ein, uns der Hoffnung zu öffnen, die in Christus ist, denn »durch seine Wunden sind wir geheilt« (1 Petr 2,24).

Der Heilige Vater grüßte die deutschsprachigen Pilger auf Italienisch. Anschließend wurde folgende deutsche Übersetzung der Grüße vorgelesen:

Ein herzliches Willkommen sage ich allen Pilgern und Besuchern deutscher Sprache, besonders den zahlreichen Jugendlichen und Schülern. Wir wollen uns auf Ostern vorbereiten, indem wir Jesus unsere Herzen öffnen, um Vergebung bitten für unsere Fehler und uns seiner Leitung anvertrauen. Euch und euren Familien erbitte ich den Segen und die Gnade des Herrn. Frohe Ostern!

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17. Dezember 2018

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