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Das Jesuskind zum Lächeln bringen

· Grußworte von Papst Franziskus bei der Generalaudienz am 30. Dezember ·

In der Generalaudienz vom Mittwoch, 9. Dezember, sprach Papst Franziskus über das Geheimnis der Menschwerdung Gottes. Ein Mitarbeiter der deutschsprachigen Abteilung des Staatssekretariats trug folgende Zusammenfassung vor:

Liebe Brüder und Schwestern, in diesen weihnachtlichen Tagen schmückt die Krippe unsere Häuser, die das Geheimnis der Menschwerdung in uns wach hält. Die Verehrung des Jesuskindes ist sehr verbreitet. Das ganze irdische Leben des Gott-Menschen Jesus Christus gehört zur Offenbarung und belehrt uns. Um im Glauben zu wachsen, sollten wir daher auch das Jesuskind in den Merkmalen seines Kindseins öfter betrachten. Kinder wollen vor allem unsere Aufmerksamkeit. Sie müssen im Mittelpunkt stehen, damit sie sich geschützt wissen. Deshalb wollen wir Jesus in die Mitte unseres Lebens stellen; wir sind verantwortlich, ihn zu schützen. Wir wollen das Jesuskind zum Lächeln bringen, indem wir ihm unsere Liebe zeigen und unsere Freude über seine Gegenwart. Schließlich lieben die Kinder zu spielen. Beim Spiel müssen wir unser Denken aufgeben, um in die Logik des Kindes einzutreten und zu verstehen, was ihm gefällt. Auf diese Weise geben wir vor Jesus unsere vorgebliche Autonomie auf, um die echte Freiheit zu erlangen, d.h. zu verstehen, wer Jesus ist, und ihm zu dienen. Er ist der Gottessohn, der gekommen ist, um uns zu retten und das Antlitz des Vaters zu zeigen, der reich ist an Liebe und Erbarmen.

Der Heilige Vater grüßte die deutschsprachigen Pilger auf Italienisch. Anschließend wurde folgende deutsche Übersetzung der Grüße vorgelesen:

Mit Freude heiße ich die Pilger und Besucher aus den Ländern deutscher Sprache, aus den Niederlanden und aus Belgien willkommen. Die Betrachtung der Kindheit Jesu lässt uns die barmherzige Liebe Gottes zu uns Menschen tiefer begreifen. Wir wollen dem Jesuskind unsere Liebe schenken und ihm mit unserem Leben dienen. Auf Deutsch fügte der Papst hinzu: Ein gutes neues Jahr!

In italienischer Sprache rief der Papst zum Gebet für die Opfer der Naturkatastrophen auf. Er sagte:

Ich rufe zum Gebet für die Opfer der Naturkatastrophen auf, die in diesen Tagen die Vereinigten Staaten, Großbritannien und Südamerika, insbesondere Paraguay, getroffen haben. Bedauerlicherweise haben sie Opfer gefordert und große Schäden verursacht, zahlreiche Menschen haben ihr Zuhause verloren. Der Herr schenke ihnen Trost, und die brüderliche Solidarität möge ihnen in ihrer Not zur Hilfe kommen.

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