Hinweis

Diese Website verwendet Cookies
Ein Cookie ist eine kleine Textdatei, die dazu beiträgt, Ihren Besuch auf unserer Website zu verbessern. Mit dem Navigieren auf den Seiten dieser Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu unseren Cookie-Richtlinien finden Sie in den Nutzungsbedingungen.

Das Geheimnis der Menschwerdung

· Grußworte von Papst Franziskus bei der Generalaudienz am 25. März ·

Bei der Generalaudienz am Mittwoch, 25. März, legte Papst Franziskus in der Katechesereihe über die Familie eine »Gebetspause« ein, um aus Anlass des Fests der Verkündigung des Herrn des Geheimnisses der Menschwerdung und des 20. Jahrestags der Unterzeichnung der Enzyklika »Evangelium vitae« durch Papst Johannes Paul II. zu gedenken. Ein Mitarbeiter der deutschsprachigen Abteilung des Staatssekretariats trug folgende Zusammenfassung vor:

Liebe Brüder und Schwestern, bei der Katechesenreihe über die Familie wollen wir eine »Gebetspause« einlegen. Wir feiern heute das Fest der Verkündigung des Herrn durch den Erzengel Gabriel an Maria. Es ist das Geheimnis der Menschwerdung, das aber nicht nur die Empfängnis des Gottessohnes im Schoß Marias beinhaltet, sondern auch seine Aufnahme in einer menschlichen Familie. An diesem Fest, das in vielen Ländern als Tag des Lebens begangen wird, hat vor 20 Jahren der heilige Johannes Paul II. die Enzyklika Evangelium vitae unterzeichnet. Die Familie nimmt in diesem Schreiben einen zentralen Platz ein. Der Bund von Mann und Frau wurde von Anfang an von Gott gesegnet, um eine Lebens- und Liebesgemeinschaft zu bilden, der die Aufgabe der Weitergabe des Lebens anvertraut ist (vgl. Nr. 92). Gestärkt durch das Ehesakrament verwirklichen die christlichen Eheleute diesen Segen ihr ganzes Leben lang. Die Kirche verpflichtet sich ihrerseits, sich der Familie jederzeit anzunehmen: Die Verbindung zwischen Kirche und Familie ist heilig und unverletzlich. Als Mutter verlässt die Kirche die Familie niemals, stets wird sie alles zu tun versuchen, um für sie zu sorgen, sie zu heilen und zur Versöhnung mit Gott einzuladen. Um diese Sendung erfüllen zu können, braucht die Kirche sehr das Gebet. Daher wollen wir heute unseren Einsatz bekräftigen, bis zum kommenden Oktober für die Bischofssynode zu beten. So wird die Kirche noch stärker Zeugnis geben können für die barmherzige Liebe Gottes zu den Familien in der Welt. Alle sollen wir für die Bischofssynode beten. Denn weiter hilft uns nicht das Gerede, sondern das Gebet.

Der Heilige Vater grüßte die deutschsprachigen Pilger auf Italienisch. Anschließend wurde folgende deutsche Übersetzung der Grüße vorgelesen:

Herzlich heiße ich die Pilger aus den Ländern deutscher Sprache willkommen. Besonders grüße ich die Gruppe des Gymnasiums Essen-Werden und danke dem Chor und Orchester der Schule für die Musik, die sie uns gespielt haben. Alle lade ich erneut dazu ein, die Familiensynode im Gebet zu begleiten. Das Gebet ist eine wichtige Aufgabe zum Wohl aller. Von Herzen segne ich euch und eure Lieben.

Druckausgabe

 

LIVE

St. Peter’s Square

19. Juni 2018

VERWANDTE NACHRICHTEN