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Christus wird jene auferwecken, die an ihn geglaubt haben

· Grußworte von Papst Franziskus bei der Generalaudienz am 4. Dezember ·

Am heutigen Mittwoch setzte der Papst die Katechese über das Glaubensbekenntnis fort. Ein Mitarbeiter der deutschsprachigen Abteilung des Staatssekretariats trug folgende Zusammenfassung vor:

Liebe Brüder und Schwestern, heute möchte ich noch einmal auf die Auferstehung der Toten zu sprechen kommen, eine nicht einfache Glaubenswahrheit, die aber ganz eng mit der Auferstehung Jesu verbunden ist. In der Heiligen Schrift sehen wir eine allmähliche Offenbarung dieser Wahrheit. Die Hoffnung auf die leibliche Auferstehung der Toten folgt aus dem Glauben an Gott, den Schöpfer, der den ganzen Menschen, Seele und Leib, erschaffen hat, und an Gott, der befreit, gerecht ist und an dem Bund mit seinem Volk treu festhält. Jesus führt diese Offenbarung zur Vollendung und bindet den Glauben an die Auferstehung an seine Person: »Ich bin die Auferstehung und das Leben« (Joh 11,25). Christus wird jene auferwecken, die an ihn geglaubt haben, und schenkt seinen Jüngern den Heiligen Geist als Angeld der vollen Gemeinschaft in seinem Reich. Was heißt nun »auferstehen«? Im Tod werden Leib und Seele getrennt. Der Leib vergeht, während die Seele Gott entgegen schreitet. In seiner Allmacht wird Gott am Jüngsten Tag dem Leib das unvergängliche Leben geben, indem er ihn kraft der Auferstehung Jesu wieder mit der Seele vereint. Wie Jesus mit seinem Leib auferstanden ist, werden auch wir mit verherrlichten Leibern auferstehen. Das Wie übersteigt aber unser Verstehen und ist uns nur im Glauben zugänglich. Und schließlich haben wir schon jetzt Anteil an der Auferstehung des Herrn. Wir sind auf Christi Tod und Auferstehung getauft, werden in der Eucharistie mit seinem Leib genährt und nehmen am neuen Leben teil. Wir gehören Christus an, und so sollen wir unseren Leib in Ehren halten, aber auch den Leib anderer, besonders der Leidenden.

Der Heilige Vater grüßte die deutschsprachigen Pilger auf Italienisch. Anschließend wurde folgende deutsche Übersetzung vorgelesen:

Von Herzen heiße ich die Brüder und Schwestern deutscher Sprache willkommen. Einen besonderen Gruß richte ich an die Mitglieder und Freunde von Schönstatt anlässlich ihrer Pilgerreise nach Rom. Der gestorbene und auferstandene Christus ist der Grund unserer Hoffnung; er lässt uns nicht im Tod zurück. In der Erwartung seines Reiches wollen wir diese Hoffnung auch den anderen bringen, damit sie Gottes Nähe und Liebe erfahren. Der Herr behüte und segne euch allezeit.

In italienischer Sprache lud der Heilige Vater zum Gebet ein:

Jetzt möchte ich alle zum Gebet für die Nonnen des griechisch-orthodoxen Klosters der heiligen Thekla in Maalula in Syrien auffordern, die vor zwei Tagen von bewaffneten Männern gewaltsam verschleppt worden sind. Beten wir für diese Nonnen, für diese Schwestern, und für alle Menschen, die wegen des anhaltenden Konflikts entführt worden sind. Fahren wir fort, zu beten und uns gemeinsam für den Frieden einzusetzen. Beten wir zur Gottesmutter. [Ave Maria…]

 

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21. Januar 2018

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