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Auf den Schultern der Riesen

Am Freitag beginnen im Vatikan die Fastenpredigten

· Am Freitag beginnen im Vatikan die Fastenpredigten ·

Das Thema der Fastenpredigten, die 2014 im Apostolischen Palast gehalten werden, lautet »Auf den Schultern der Riesen«. Die erste dieser Predigten findet trotz der Abwesenheit des Papstes am Freitag früh, 14. März, statt. Der Prediger, P. Raniero Cantalamessa, spricht darüber in diesem Interview, das er unserer Zeitung gewährt hat.

Wie kam es zu diesem Bild der Riesen, mit denen die Kirchenväter gemeint sind?

Viele Menschen meinen, dass dieses berühmte Bild auf Sir Isaac Newton zurückgehe, dem der folgende Satz zugeschrieben wird: »Wenn ich weiter sehen konnte, so deshalb, weil ich auf den Schultern von Riesen stand«. In Wirklichkeit stammt es von den Theologen des Mittelalters. »Wir«, so sagte einer von ihnen, »sind wie Zwerge, die auf den Schultern der Riesen sitzen …«. Die Riesen waren für sie, wie für uns heute, die Kirchenväter. Das ist es, was den Titel meiner Fastenpredigen inspiriert hat: »Auf den Schultern der Riesen.«

Sind die Kirchenväter nach wie vor aktuell?

P. De Lubac hat versichert, dass es in der gesamten Kirchengeschichte niemals eine Erneuerung gegeben habe, die nicht zugleich auch eine Rückkehr zu den Vätern gewesen wäre. Auch das II. Vatikanische Konzil stellt keine Ausnahme dar.

Welche Themen werden Sie in ihren Meditationen behandeln?

Die hauptsächliche Ziel dieser Predigen, wie auch aller anderen, die ich in meinen 34 Jahren als Prediger des Päpstlichen Hauses gehalten habe, ist niemals die Gelehrsamkeit, sondern die Erbauung. Die biblische und theologische Wahrheit ist kein Selbstzweck, sondern sie muss dem Leben der Kirche und dem der Gläubigen unserer Zeit dienen

Nicola Gori

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25. April 2018

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