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​Auf dem Weg der Hoffnung

Vatikanstadt. »Die Fastenzeit ist ihrem Wesen nach Zeit der Umkehr und der Hoffnung«, so die Worte von Papst Franziskus bei der Generalaudienz am Aschermittwoch, 1. März, zum Beginn der Fastenzeit. Ein Mitarbeiter der deutschsprachigen Abteilung des Staatssekretariats trug folgende Zusammenfassung vor:

Macha Chmakoff, «Esodo»


Liebe Brüder und Schwestern,

mit dem heutigen Aschermittwoch beginnen wir die Fastenzeit, die ein Weg der Hoffnung ist. Wir können diese vorösterliche Zeit als ein Heraustreten aus unserer Finsternis hin zum Licht des auferstandenen Christus verstehen. Sie bietet uns Gelegenheit, unser Taufbekenntnis zu erneuern, wieder neu „von oben“ – von der Liebe Gottes – geboren zu werden (vgl. Joh 3,3). Insofern ist die Fastenzeit ihrem Wesen nach Zeit der Umkehr und der Hoffnung. Der Auszug des Volkes Israel aus Ägypten ist ein Beispiel für den Weg der Hoffnung. Geführt von Mose bricht es aus einer Situation der Knechtschaft auf. Gott gibt den Israeliten das Gesetz, damit sie ihn, ihren einzigen Herrn, zu lieben lernen und auch untereinander Liebe üben. Trotz der Prüfungen auf dem Weg macht das Volk immer wieder die Erfahrung, dass Gott die Seinen in das Land der Verheißung führen will. Auch das Paschaopfer Jesu, sein österliches Leiden und Sterben, ist eine Art Auszug, ein Exodus. Um diesen Weg zu gehen, hat er sich entäußert, er erniedrigte sich und war gehorsam bis zum Tod, bis zum Tod am Kreuz (vgl. Phil 2,7-8). Damit hat er uns von der Knechtschaft der Sünde befreit. Dank ihm können wir die Wüste des Bösen durchqueren und in das Reich seines Friedens gelangen. Doch dazu bedarf es auch unseres „Ja“: Durch das Gebet, den Empfang der Sakramente und unsere Hilfe gegenüber den Bedürftigen nehmen wir teil an dieser Geschichte der Liebe zwischen Gott und den Menschen.

Die deutschsprachigen Pilger und Besucher, die auf den Petersplatz gekommen waren, grüßte Papst Franziskus auf Italienisch. Anschließend wurde folgende deutsche Übersetzung der Grüße vorgelesen:

Mit Freude heiße ich die Pilger deutscher Sprache willkommen. In dieser Fastenzeit wollen wir den Spuren Jesu konkret folgen mit unserem Einsatz für die bedürftigen Brüder und Schwestern. So erfahren wir uns mit kindlicher Freude und Hoffnung wirklich als Volk Gottes. Der Heilige Geist begleite euch auf diesem Weg der Fastenzeit!

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21. Januar 2018

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