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Anteilnahme am unsagbaren Leid

· ​Worte von Papst Franziskus bei der Generalaudienz am 24. August ·

In der Nacht zum Mittwoch, 24. August, erschütterte ein schweres Erdbeben Mittelitalien, bei dem eine noch ungeklärte Zahl von Menschen zu Tode kam und mehrere Ortschaften zu großen Teilen verwüstet wurden. Aus diesem Grund hielt Papst Franziskus keine Katechese, sondern betete zusammen mit den Gläubigen den Rosenkranz. Er brachte in italienischer Sprache seine Anteilnahme zum Ausdruck. Ein Mitarbeiter der deutschsprachigen Abteilung des Staatssekretariats las die folgende Übersetzung der Worte des Papstes vor:

Ich hatte die heutige Katechese wie jeden Mittwoch vorbereitet und zwar in diesem Jahr der Barmherzigkeit über das Thema der Nähe Jesu. Aber aufgrund der Nachricht über das Erdbeben, welches das Zentrum Italiens getroffen und ein großes Gebiet zerstört hat sowie viele Todesopfer und Verletzte gefordert hat, kann ich nicht anders, als meinen großen Schmerz und meine Anteilnahme all jenen Menschen in den vom Beben getroffenen Gebieten zum Ausdruck zu bringen. Ebenso schließe ich alle Menschen ein, die ihre Angehörigen verloren haben und jene, die noch unter dem Schock des Bebens und seiner Schrecken leiden. Ich habe gehört, dass der Bürgermeister vom Amatrice gesagt hat: »Den Ort gibt es nicht mehr.« Und dass unter den Opfern auch Kinder sind, erschüttert mich zutiefst.

Daher möchte ich alle diese Personen aus den Orten Accumoli, Amatrice und anderen Orten, der Diözesen Rieti und Ascoli Piceno und in ganz Latium, in Umbrien und den Marken meines Gebets versichern und ihnen die Zuwendung und Umarmung der ganzen Kirche zusagen, die in diesem Augenblick euch mit mütterlicher Liebe an sich zieht, und ebenso mit der Anteilnahme von uns allen hier auf dem Petersplatz.

Ich danke allen Freiwilligen und den zivilen Hilfskräften, die diesen Menschen gerade helfen. Ich bitte euch darum, euch mit mir im Gebet zu verbinden, auf dass der Herr Jesus, der immer mit dem menschlichen Schmerz Mitleid hat, seine tröstende Nähe diesen Leidenden schenke und ihnen auf die Fürsprache Marias Frieden schenke.

Teilen wir das Mitleid Jesu!

Die heutige Katechese verschieben wir auf nächsten Mittwoch. Ich lade euch ein, mit mir den Schmerzhaften Rosenkranz zu beten.

Der Papst grüßte die deutschsprachigen Pilger auf Italienisch. Anschließend wurde folgende deutsche Übersetzung der Grüße vorgelesen:

Einen herzlichen Gruß richte ich an alle Pilger deutscher Sprache. Wir berühren Jesus, wenn wir hinausgehen, um den Brüdern und Schwestern in Not zu helfen. So wird in der Berührung mit Christus, dem Heiland, unser Leben erneuert. Gott segne euch alle.

Außerdem wies Franziskus auf die Situation in der Ukraine hin und appellierte an alle Beteiligten und die internationalen Einrichtungen. Er sagte auf italienisch:

In den letzten Wochen haben die Internationalen Beobachter ihrer Sorge über die Verschlechterung der Lage in der Ostukraine Ausdruck verliehen. Während diese liebe Nation heute ihren Nationalfeiertag begeht, der in diesem Jahr mit dem 25. Jahrestag der Unabhängigkeit zusammenfällt, sichere ich mein Gebet für den Frieden zu und erneure meinen Appell an alle Beteiligten und die internationalen Einrichtungen, damit sie die Initiativen zur Lösung des Konflikts verstärken, die Geiseln freilassen und dem humanitären Notstand abhelfen mögen.

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16. Dezember 2019

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