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Am Krankenbett eines armen Afrika

· Der Südsudan feiert seinen Unabhängigkeitstag unter dem Vorzeichen der politischen Krise und des Ernährungsnotstandes ·

Trotz Fortschritten auf dem Gebiet des Erziehungs- und Gesundheitswesens leben auch heute noch rund 410 Millionen Afrikaner in äußerster Armut, vor allem im Subsahara-Gebiet. 

Angesichts dieser allarmierenden Daten liegt die Erreichung einiger Entwicklungsziele des Jahrtausendwechsels noch in weiter Ferne. Dieses Szenario wird in dem Bericht nachgezeichnet, der gestern von den Vereinten Nationen veröffentlicht wurde. Er betont, dass die Zahl der Afrikaner, die pro Tag weniger als einen Dollar zur Verfügung haben, seit 1990 in stetigem Wachstum begriffen ist: Sie ist von 290 auf 414 Millionen Menschen angestiegen. Indessen wird heute des dritten Jahrestags der Unabhängigkeit des Südsudan vom Sudan gedacht. Auf diesem Jahrestag lastet auch die Geißel des Elends. Um dieser Notlage entgegenzutreten, sind das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF) und das Welternährungsprogramm zur Zeit im Begriff, ihre gemeinsamen Missionen zu verstärken. Ihr Hauptziel besteht darin, den Bewohnern der isoliert gelegenen Zonen des Südsudan angemessene Hilfen zukommen zu lassen. Tatsächlich ist in diesen Gebieten die Zahl der Kinder dramatisch angestiegen, deren Leben bedroht ist aufgrund von Ursachen, die durch die Unterernährung bedingt sind: und mittlerweile wird der Ernährungsnotstand befürchtet.

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15. Oktober 2018

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