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Afrika im Herzen

· ​Nigerianischer Erzbischof zum Präsidenten des Lutherischen Weltbundes gewählt ·

Windhoek, 15. Mai. Der nigerianische Erzbischof Musa Panti Filibus wurde auf der XII. Vollversammlung, die am morgigen Dienstag in Windhoek in Namibia zu Ende gehen wird, zum neuen Präsidenten des Lutherischen Weltbundes gewählt. Er ist nach Josiah Kibira, Bischof von Tansania, der den LWB von 1977 bis 1984 leitete, der zweite Präsident, der aus Afrika stammt. Die Delegierten aus der ganzen Welt haben eine bedeutsame Wahl getroffen, mit der einerseits das stetig wachsende Gewicht des afrikanischen Kontinents in der lutherischen Religionsgemeinschaft und andererseits die großartige Arbeit gewürdigt wurde, die Filibus in seinen Jahren als Bischof sowohl im eigenen, durch die Angriffe der Terrormiliz Boko Haram gequälten Lande als auch auf internationaler Ebene in seiner Rolle als Afrikareferent der Abteilung für Mission und Entwicklung (AME) und mit seinem Engagement für eine Politik der Geschlechtergerechtigkeit geleistet hat, einem wichtigen Thema des Lutherischen Weltbundes.

Filibus, der Bischof Munib Junan nachfolgt und sieben Jahre lang im Amt bleiben wird (bis 2024), wollte in seiner Antrittsrede an die Herausforderungen der kommenden Jahre erinnern: »Mein Traum ist ein Weltbund, der auf dem Gebiet der Diakonie zunehmend die Rolle des Protagonisten spielt bei der Auseinandersetzung mit den großen Tragödien unserer Zeit, angefangen bei den Millionen von Flüchtlingen, die sich aufgrund von Kriegen oder infolge des Klimawandels gezwungen sehen, ihre Heimat zu verlassen.« Protagonisten, so fügte der neugewählte Präsident hinzu, auch und vor allem dank der jungen Menschen, die »die Hauptrollen im Leben jeder einzelnen Kirche übernehmen müssen«, und der Frauen, die »endlich als den Männern ebenbürtig anerkannt werden müssen und nicht mehr dem Albtraum geschlechtsspezifischer Gewalt ausgesetzt werden dürfen.«

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13. Dezember 2017

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