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50 Jahre »Nostra Aetate«: Die Menschheitsfamilie und ihre Einheit in der Vielheit

· Grußworte von Papst Franziskus bei der Generalaudienz am 28. Oktober ·

Die Generalaudienz vom 28. Oktober stand ganz im Zeichen des 50. Jahrestags der feierlichen Verkündigung der Konzilserklärung »Nostra Aetate« über das Verhältnis der Kirche zu den nichtchristlichen Religionen. Aus diesem Anlass nahmen 400 Vertreter der Weltreligionen an der Audienz teil. 

In seiner Ansprache mahnte der Papst, dass der Dialog zwischen den Religionen stets »offen und respektvoll« sein müsse, um Frucht bringen zu können. Im Mittelpunkt stünde dabei das Recht jedes Menschen auf Leben, auf körperliche Unversehrtheit sowie auf Grundfreiheiten wie Gewissens-, Meinungs-, Gedanken- und Religionsfreiheit. Nach seiner Katechese forderte der Papst die Anwesenden – einen jeden entsprechend seiner religiösen Tradition – zum stillen Gebet um den Geist der Brüderlichkeit und des Dienens auf.

Zum Schluss der Audienz grüßte der Heilige Vater die deutschsprachigen Pilger auf Italienisch. Ein Mitarbeiter des Staatssekretariats las folgende deutsche Übersetzung der Grüße vor:

Einen herzlichen Gruß richte ich an die Pilger deutscher Sprache, besonders an die Offiziale der verschiedenen österreichischen, niederländischen, schweizerischen und deutschen Diözesen, die zu einer Konferenz nach Rom gekommen sind. Ich begrüße auch aus Bayern den Montinichor und die Schülerinnen und Schüler der Maria-Ward-Realschule aus Burghausen. Bitten wir den Herrn, dass eure Pilgerreise nach Rom euch eine lebendige Erfahrung der Menschheitsfamilie und ihrer Einheit in der Vielheit vermittle. Gott segne euch alle.

Auf Italienisch rief der Papst zum Gebet und zur Solidarität mit der Bevölkerung von Pakistan und Afghanistan auf. Er sagte:

Wir sind der Bevölkerung von Pakistan und Afghanistan nahe, die von einem starken Erdbeben getroffen wurde, das zahlreiche Opfer gefordert und immense Schäden verursacht hat. Wir wollen für die Verstorbenen und ihre Angehörigen beten, für alle Verletzten und Obdachlosen, und von Gott Trost im Leid und Mut in den Widrigkeiten erflehen. Es möge diesen unseren Brüdern und Schwestern nicht an unserer konkreten Solidarität fehlen.

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21. Januar 2018

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